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Vier Jahre hatten unsere 9er auf ihre Englandexkursion hin gefiebert – und dann kam die Pandemie. Was den bitteren Verlust eines der schönsten Erlebnisse der Schulzeit bedeutete, hatte auch ein weiteres Problem im Schlepptau: ohne Exkursion kein Reisetagebuch, das Jahr für Jahr von unseren „Engländern“ aufgeregt vor der Schule präsentiert wurde und ein Schritt in Richtung Prüfung bedeutete. Wir Englischlehrerinnen dachten uns also eine neue Aufgabe aus, deren Präsentation, wie in jedem Jahr, im Dezember kurz vor den Weihnachtsferien in kleinerem Rahmen stattfinden sollte. Aber da war sie wieder - die Pandemie mit ihrer erneuten Schulschließung. Nun endlich - im April -  war es soweit und die Aufregung wurde fast unerträglich, obwohl die Präsentationen im nunmehr winzigen Umfang in der jeweiligen Gruppe stattfanden.

In diesem Schuljahr ging es mit der neuen Aufgabe gleich ganz weit weg: wenn wir schon nicht physisch reisen dürfen, dachten wir uns, dass wir unsere 9er virtuell als Reiseveranstalter nach Australien schicken. Sie sollten in Anlehnung an unser Tagebuch eine Reise zusammenstellen. Es ging um das ganze Paket von Flügen über Hotels, diversen Ausflugsangeboten, Preislisten bis zu einer überzeugenden Argumentation, warum gerade ihre Reise das Beste schlechthin war, das Fernwehgeplagte sich wünschen könnten.

Was wir in diesen Wochen zu hören und sehen bekamen, überstieg all unsere Erwartungen. Nicht nur, dass alle unglaublich viel Zeit, Kreativität und Liebe zum Detail in ihre Bücher gesteckt hatten, die Vorträge waren teilweise so unterhaltsam, dass wir Tränen lachten. Weg war die Anspannung und Aufgeregtheit, verschwunden die Angst – Zuhören machte wirklich außerordentlich viel Spaß. Sicher trug zu der zunehmenden Gelassenheit auch die überschaubare Menge an Zuschauern bei. Der Stolz über das Geleistete war aber am Ende allen ins Gesicht geschrieben.

Mittlerweile ist der Großteil der Bücher korrigiert. Es wurde noch viel deutlicher als bereits während der Präsentation, wie viele Gedanken sich manche Schülerinnen und Schüler gemacht haben; wie sie regelrecht nach individuellen Juwelen für ihr Paket Kataloge (gar nicht so leicht zu bekommen, wenn Reisebüros geschlossen sind!), Bücher und das Internet durchkämmt haben, um IHRE Reise zusammenzustellen.

Ein dickes Dankeschön geht an euch, liebe 9m1 und 9m2 – ihr habt uns gezeigt, dass euch so schnell nichts aus der Bahn wirft und ihr etwas absolut Fantastisches aus einer Notsituation gemacht habt.

Well done!

Eure Frau Seidel, Frau Gallagher und Frau Bischoff

 

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Dank

Förderung eines Vorhabens nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Ländlichen Entwicklung im Freistaat Sachsen

konnten wir unsere Fenster in der Oberschule Waldenburg, der Aula des Gymnasiums und des Kammerchorsaales unserer Jugendkunstschule erneuern. In der untersten Etage der Oberschule wird fleißig am Bau einer Behindertentoilette gewerkelt und in Kürze fertiggestellt.

 

Titelbild Mietrafaecher

Ordentlich bunt – Neuer Glanz in alten Fluren

Die neuen Schließfächer für alle sind da. Und sie bringen uns ein großes Stück mehr Ordnung in unser Schulhaus. Keine Slalomläufe um Schultaschen und das ewige Suchen nach verlorengegangenen Sportschuhen u. ä. hat ein Ende gefunden.

In diesem Jahr geht nun unser Wunschzettel an den Maler für die Renovierung der Treppenhäuser und Flure.

 

Noch sind einige Schließfächer frei und können über die Firma Mietra angemietet werden.

Bitte folgen Sie dem Link: MIETRA

 

 

Titelbild Schau ins Fenster

Der Herbst zieht ein… Kunst aus der Oberschule

Am Freitag vergangener Woche regte sich etwas am Waldenburger Marktplatz. Von neugierigen Blicken begleitet, wurde das Schaufenster des Trägervereins Europäisches Gymnasium Waldenburg e.V. neu gestaltet. Es zogen einige, der mit großer Begeisterung in Klasse 5 im Kunstunterricht der Oberschule hergestellten „Feuervögel“ ein. Seitdem machen es sich diese dort zwischen den Scherenschnitten der 10. Klasse, auf denen Waldenburger Motive zu sehen sind, gemütlich. Dass im Kunstunterricht oft mit Stadtansichten von Waldenburg gearbeitet wird, zeigt die Ortsverbundenheit der Waldenburger Oberschule. In den vergangenen Jahren ist dabei eine Vielzahl von Grafiken entstanden. Der Fachbereich Kunst durfte mit Freude die Gestaltung der Werbefläche übernehmen. Wie gefällt es Ihnen? Schau ins Fenster….

Titelbild Instrumentenkarussell 202009l01

Es erklingen wieder frische Töne an der Jugendkunstschule!

Die letzte Woche war für alle Mitarbeiter der Jugendkunstschule Waldenburg sehr aufregend, denn das neue Schuljahr 2020/2021 hatte begonnen. Und das bedeutete – neue SchülerInnen, die sich dafür entschieden haben, während des Musikunterrichts ein Instrument zu erlernen. Natürlich sollte dies nicht nur im Einzelunterricht erfolgen, sondern auch in der Gemeinschaft. So wurden, wie es schon seit vielen Jahren an der Jugendkunstschule Brauch ist, die Kinder des Gymnasiums und der Oberschule auf zwei verschiedene Klassen aufgeteilt, die Band- und die Bläserklasse. Hinter diesen beiden Klassen verbergen sich zahlreiche Musikinstrumente, die nur darauf warteten, von neugierigen Kinderhänden ausprobiert zu werden. Doch leider konnte in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Corona-Situation kein Instrumenten-Karussell stattfinden, bei welchem die Kinder und Lehrer hätten herausfinden können, welches Instrument am besten für sie geeignet wäre. Daraufhin wurden sie angehalten, stattdessen einen Wunschzettel mit 3 Wünschen auszufüllen. Diese Wunschzettel stellten die Mitarbeiter der Jugendkunstschule vor einige Herausforderungen, denn alle waren auf der einen Seite bestrebt, die Wünsche zu berücksichtigen und keinen unglücklich nach Hause gehen zu lassen. Auf der anderen Seite musste aber auch gewährleistet werden, dass jedes angebotene Instrument auf sinnvolle Art und Weise besetzt würde. So wurde sich eine Strategie überlegt, die möglichst viele SchülerInnen glücklich machen sollte. Zuerst verteilte man alle nach ihren Erstwünschen auf die Instrumente. Sollten bei einem Instrument mehr Bewerbungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, so loste man unter den Bewerbern für dieses Instrument die geforderte Anzahl aus und verteilte die restlichen SchülerInnen entsprechend nach ihrem Zweitwunsch. Das Verfahren wurde bis zum Drittwunsch so fortgeführt und diejenigen, die sich nicht aufteilen ließen, wurden ausgelost und auf die restlichen unterbesetzten Instrumente verteilt. Somit konnte erreicht werden, dass die Mehrzahl der Kinder mit ihrem Instrument zufrieden sein konnte und außerdem ein vollständiges Orchester und eine vollständige Band zusammenkamen. Denn welche Band hat schon 10 Keyboarder und keinen Bassisten? Oder welches Orchester hat 20 Klarinetten, aber keine einzige Posaune oder Tuba? Diese Instrumente geraten leider meist in Vergessenheit, dabei sind sie diejenigen, von denen die anderen Musiker getragen werden und nur mit ihnen ein vollständiger Klang erzeugt wird. Jedes Instrument ist ein wichtiger Bestandteil eines großen Konstrukts. Jedes Instrument ist ebenso wichtig wie das andere, denn nur zusammen klingen sie am schönsten. Somit ist jedes Kind mit seinem Instrument, ob Wunschinstrument oder nicht, ein bedeutender Bestandteil einer Gemeinschaft, die mit dem Verlust eines einzigen an Spaß verlöre. Aber das ist nicht der Sinn des Ganzen. Der Sinn hinter diesem System ist es, den SchülerInnen die Freude und den Spaß am gemeinsamen Musizieren näherzubringen. Dies sollte auch gelingen, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.

In diesem Sinne – Viel Spaß beim Musizieren!

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Das neue Schuljahr kann kommen

Nach 6 Wochen Sommerferien und vorherigem Home-schooling startete das neue Schuljahr am 31.08.2020. Pünktlich um 8 fanden sich alle Schülerinnen und Schüler unserer Europäischen Oberschule in ihren Zimmern ein. Ganz herzlich begrüßten wir einige neue Schülerinnen und Schüler sowie unsere neuen Lehrer.

Besonders aufregend gestaltete sich die erste Woche für unsere neuen 5. Klassen. 45 Mädchen und Jungen hatten in der ersten Woche die Gelegenheit die Woche mit ihren Klassenlehrern zu verbringen, gemeinsam das Gebäude zu erkunden und natürlich alle Räumlichkeiten kennen zu lernen.

Wir wünschen allen Schülern einen guten Schulbeginn, vor allem gute Leistungen im Schuljahr 2020/2021 und hoffen, dass sie motiviert an die neuen Aufgaben herantreten.

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