Nachdem das PolenMobil bereits Schulen in sieben Bundesländern besucht hatte, war es nun am Dienstag und Mittwoch an den Europäischen Schulen in Meerane und Waldenburg zu Gast.

Ausgestattet mit vielen Materialien und begleitet von einem kompetenten jungen Team, möchte es bei Schülern und Lehrern Interesse für das Land Polen wecken. Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen werden landeskundliche, historische, kulturelle und politische Inhalte zu Polen, die später auch im Unterricht aufgegriffen werden können, vermittelt, um auf das Land neugierig zu machen. Auch die polnische Sprache wird den Schülern auf spielerische Weise nähergebracht. In diesem Sinne fanden an der Europäischen Oberschule Waldenburg sowie den beiden Europäischen Gymnasien in Meerane und Waldenburg drei Workshops für insgesamt 80 Schüler der achten bis elften Klassen statt, in denen mit viel Spaß und Interaktion unser Nachbarland erkundet wurde.

Das PolenMobil ist ein Projekt des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk. Das PolenMobil besuchte die Europäischen Schulen auf Initiative der Europäisch-Humanistischen Bildungsstiftung Waldenburg, die seit vielen Jahren bemüht ist, möglichst enge Kontakte nach Polen zu knüpfen. „Obwohl gerade die sächsische Geschichte vielfach mit der polnischen verwoben ist und Polen heute zu den wichtigsten Handelspartnern Sachsens gehört, haben unsere Schüler kaum Berührungspunkte zu unserem Nachbarland. Hieran müssen wir auch im Sinne der Schaffung einer Europäischen Metropolregion im Dreiländereck Polen-Sachsen-Tschechien arbeiten“, so Harald Evers, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

 

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